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Rezension(en): |
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Beredtes Zeugnis eines treuen Vaters.
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Gesund Leben/Stern (9.8.2010) |
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Man muss kein Freudianer sein, um diesen Band mit großer Anteilnahme und immer wieder mit Genuss an Sprache und Inhalt zu lesen.
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Darmstädter Echo (26.7.2010) |
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Die „Briefe an seine Kinder“ gewähren bewegende Einblicke.
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Stuttgarter Zeitung (29.6.2010) |
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Berührende Einblicke in eine große Seele. |
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Madame (Juli 2010) |
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Den Werdegang der Kinder hat Freud in Korrespondenzen begleitet – aufmerksam, gütig, unsentimental. Nun ist der Vater der Psychoanalyse also auch als Papa zu entdecken. |
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Rheinische Post (23.6.2010) |
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Ein anrührendes Selbstporträt in Briefen. |
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(Literarische WELT, 19.6.2010, Ulrich Weinzierl) |
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Freuds Briefe an seine Söhne und Töchter berühren auch den Leser von heute, weil sie von einer geistigen Großzügigkeit zeugen, die für die Väter des frühen 20. Jahrhunderts nicht selbstverständlich war. Wer Freuds Briefe an seine Kinder liest, … der wird nicht anders können, als diesen Mann zu schätzen. Er wird berührt sein von der Güte und Wärme des Vaters. … Ein einzigartiges Zeugnis.
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(Literarische WELT, Jacques Schuster, 12.6.2010) |
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Die hervorragende Edition von Martin Schröter bietet einen wunderbaren Einblick in die europäische Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Viele Details geben insgesamt ein faszinierendes Panorama ab – das Panorama einer berühmten Familie und einer untergegangenen Epoche. |
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(Deutschlandradio Kultur, 15.6.2010) |
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Michael Schröter, der den Briefband mit großer Sorgfalt herausgegeben hat, in dem jeder Briefempfänger mit einer informativen Lebensskizze vorgestellt wird, sodass nicht nur der private, sondern auch der politische Kontext nachzuvollziehen ist, in dem die Texte entstanden sind, verfügt über ein stupendes Wissen. |
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Die Zeit (Bernd Nitzschke, 27.5.2010) |
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Sigmund Freud schreibt an seine erwachsenen Kinder Hunderte von Briefen, die man jetzt erstmals in einer ausgezeichneten Ausgabe lesen kann, die Michael Schröter für den Aufbau Verlag besorgt hat. |
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Die Zeit (Elisabeth von Thadden, 27.5.2010) |
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Sigmund Freud
Unterdeß halten wir zusammen
Briefe an die Kinder
Herausgeber: Dr. Michael Schröter
Gebunden, 500 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-03302-6
34,00 € *) / 53,90 Sfr

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Inhalt: |
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Ein fürsorglicher Vater
Die hier erstmals veröffentlichten Briefe an die Kinder und Enkel zeigen Sigmund Freud von einer unbekannten Seite: als Vater, der für seine Kinder ein waches Auge und liebevolles Interesse hat. Ein berührendes Dokument gelebter Menschlichkeit.
Ein erklärtes Prinzip gab es im Hause Freud: In der Not konnten sich die Kinder stets an den Vater wenden und hatten Anspruch auf seine Hilfe - auf das "Gerettetwerden", von dem der älteste Sohn Martin spricht. Freud nahm seine Söhne, Töchter und Enkel ganz ernst. Nie trat er ihnen moralisierend entgegen. So zielte sein brieflicher Rat in allen Lebenslagen vor allem darauf, die Empfänger zu stützen, notfalls aufzurichten und sie in der Familiensolidarität zu verankern. Als Vater zeigte Freud eine tiefe, irdisch-handfeste Humanität, die man bewundern kann und die in den brieflichen Zeugnissen auch den heutigen Leser berührt.
Der Band präsentiert die erhaltenen Briefe Freuds an seine (erwachsenen) Kinder und Enkelkinder, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals veröffentlicht werden. Sie zeigen Freud als fürsorglichen Vater, der sich an der Pflege seines Familiennetzwerkes beteiligte, das für ihn ein zentraler Wert war.
"Jenes Gefühl, daß die Kinder versorgt sind, dessen ein jüdischer Vater zum Leben wie zum Sterben dringend bedarf ..." Sigmund Freud
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Sigmund Freud
Sigmund Freud (1856 Freiberg / Mähren - 1939 London), 1859 Übersiedlung der Familie nach Wien, 1886 Eheschließung mit Martha Bernays. 1899 (mit der Jahresangabe 1900) erscheint sein Hauptwerk "Die Traumdeutung", 1910 wird die Internationale Psychoanalytische Vereinigung gegründet. 1938 verlässt Freud das von den Nazis besetzte Wien und emigriert nach London. |
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Veranstaltungen des Autors
12.10.2010
Michael Schröter (Hg.)
Lehmanns Buchhandlung, Grimmaische Str. 10, 04109 Leipzig
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